• 03
  • Dez

Arthrose beim Pferd

Arthrose ist eine relativ häufig vorkommende degenerative Gelenkerkrankung beim Pferd. Sie gilt als nicht heilbar. Trotzdem kann man ihren Verlauf mildern, verlangsamen oder sogar stoppen. Ein Hauptaugenmerk richtet sich üblicherweise auf die Schmerzbehandlung. Futterergänzungen bieten Möglichkeiten durch Zugabe von Collagenbausteinen (Gelenknährstoffe) auf den Prozess Einfluss zu nehmen.

Beim gesunden Pferd passt sich der Gelenkkopf am Ende eines Knochens perfekt in die Gelenkpfanne des anschließenden Knochens ein. Um Stoß und Druck bei Bewegungen abzufedern, sind Gelenk und Gelenkpfanne von Gelenkknorpel umgeben. Knorpel besteht aus Bindegewebe. Gelenk und Gelenkpfanne lagern in der Gelenkkapsel, welche Bewegungen des Gelenks ermöglicht, aber gleichzeitig nicht zu viel Spielraum lässt, so dass Verschiebungen dieses komplizierten Gefüges vermieden werden. Die Gelenkkapsel sorgt zusätzlich dafür, dass die Gelenkschmiere (Gelenkflüssigkeit), welche die Knorpel umgibt, nicht abfließen kann. Die Gelenkschmiere ermöglicht einen reibungslosen Anlauf des Zusammenspiels von Gelenkkopf und Gelenkpfanne und versorgt den benachbarten Gelenkknorpel mit Flüssigkeit und Nährstoffen. Abbauprodukte werden abtransportiert.

Der Arthrose beim Pferd geht oft eine Gelenkentzündung voraus. Die Auf- und Abbauprozesse des Knorpels sind bei Arthrose gestört; der Knorpel verändert seine Konsistenz. Eine ausreichende Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen und Flüssigkeit ist nicht mehr gewährleistet. Der Gelenkknorpel trocknet aus und wird abgebaut. Dieser Prozess schreitet langsam aber stetig fort.

Betroffen sind Sportpferde, die übermäßig oder falsch belastet werden und deren erhöhtem Bedarf an „Gelenknährstoffen“ nicht Rechnung getragen wird. Auf der anderen Seite bekommen auch weniger belastete Tiere Arthrose, da sie evt. an einer Fehlstellung der Gliedmaßen leiden, was zu einseitiger Überlastung führt. Auch falscher Hufbeschlag und stetige Bewegung auf hartem, glattem Boden spielen bei der Entstehung eine Rolle. Natürlich sind auch viele ältere Tiere betroffen, bei denen die Stoffwechselprozesse in den Knochen und Gelenken altersbedingt nicht mehr optimal funktionieren.

Erkrankte Pferde zeigen anfänglich nur eine gewisse Steifigkeit. Im Laufe der Bewegung legt sich diese wieder. Teilweise stolpern die Pferde häufiger. Sobald die Erkrankung schmerzhaft wird, kommen Muskelverspannungen und Verkrampfungen hinzu, da das Pferd durch Muskelanstrengung versucht, Schmerzen zu vermeiden und dabei verkrampft. In späteren Stadien wird das Stolpern viel schlimmer. Die betroffenen Pferde knicken in den Gelenken ein und sind oft nicht mehr reitbar.

Da es keine Heilung für Arthrose gibt, nutzt man verschiedene andere Möglichkeiten, um dem Pferd das Leben zu erleichtern und die Schmerzen zu lindern. Unter anderem haben sich Ergänzungsfutter für Pferde auf der Basis von Gelatinehydrolysat als wirksame Unterstützung bei Arthrose bewährt, da sie die Nährstoffversorgung des Knorpels verbessern.

FutterAdditive*C. Harken
Ergänzungsfuttermittel für Pferde

http://www.futteradditive.de

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